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Eine Frage die manche Leute immer wieder interessierst: Können → Geister Menschen angreifen, oder diesen Schaden zufügen? Ich würde gerne auf die Schiene der Blümchenesoteriker einschlagen und behaupten, nein, das geht nicht – aber das wäre verkehrt. Es geht, und dies sogar erschreckend einfach. Allerdings muss ich hierbei doch wieder in Punkten den Esoterikern Recht geben. Es liegt am Einzelnen ob ein solcher Angriff Erfolg hat, oder nicht. Um zu verstehen wie so ein Angriff von statten gehen kann, sollte man zunächst etwas über die Methoden des Angriffs erfahren. Ich kann nicht behaupten dass ich alle Formen derartiger Angriffe kenne – wahrscheinlich ist dies hier nur ein kleiner Bruchteil des Möglichen, aber es sind die häufigsten Methoden…

Da wäre zunächst die psychosomatische Manipulation

Diese Methode ist die wohl am häufigsten anzutreffende Art von Geisterangriffen – hierbei wird das → Opfer über einen möglichst langen Zeitraum emotional beeinflusst. Es muss sich dabei nicht um den Klassiker “Ich kann tote Menschen sehen/hören!” handeln, sondern meist geschehen derartige Angriffe vom Opfer unbemerkt. Anzeichen sind – solange keine echte psychische Erkrankung vorliegt: Plötzliche Stimmungsschankungen, Schlaflosigkeit (die → Gedanken kommen einfach nicht zur Ruhe), Launenhaftigkeit sowie Angst- und Verfolgungsgefühle.

Auf den ersten Blick scheint diese Art der Geisterattacke eher harmlos zu sein. Jedoch besteht bei längerer Beeinflussung durchaus die Gefahr einer echten, körperlichen Erkrankung. Die Sprache liefert hierfür eine Menge guter Beispiele: “Was ist dir denn auf den Magen geschlagen“, “Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?“, “Wo drückt der Schuh?“, “Das geht mir unter die Haut.” oder auch recht beliebt “Nimm es dir nicht so zu Herzen!“. Eben häufig genutzte Sprichwörter und Redewendungen aus dem Volksmund, welche eine direkte Beziehung zwischen körperlichen Leiden und Emotionen herstellen.

Jemand der unter starkem Stress steht – negative Emotionen sind häufig mit Stress verbunden – der ist ein Risikopatient für Magenbeschwerden. Ihm schlägt dann der Stress auf den Magen. Ein Mensch der mit viel Herzschmerz konfrontiert wird – es muss nicht immer die Liebste oder der Liebste sein, es reicht bereits ein starkes “Mitleiden” – der wird irgendwann auch Herzprobleme bekommen, und jemand der sich trotz intensiver Pflege und Verwendung diverser Cremes mit Hautproblemen herumschlägt, sollte sich einmal die Frage stellen, welches Problem ihm denn so an der Seele kratzt und dass ihm unter die Haut geht!

Experiment: Der Beobachter!

Es ist relativ einfach einen Menschen auf der Gefühlsebene – also jener Ebene auf welcher wir etwas auf nicht körperlichem Wege spüren – zu beeinflussen. Um es dir zu verdeutlichen, schlage ich dir ein kleines Experiment vor. Du brauchst dafür: Eine Gruppe von Menschen, eine erhöhte Position bei welcher es unwahrscheinlich ist dass jemand zufällig dorthin blickt und eine zufällig aus der Gruppe ausgesuchte Person.

Du begibst dich auf deinen Beobachterposten, suchst dir eine Person aus der Gruppe aus und machst einfach nichts anderes als diese Person lange zu fixieren. Nach eigener Erfahrung wird die ausgesuchte Person stärker reagieren wenn du sie konzentriert anstarrst. Die Reaktion auf die Beobachtung, sieht bei jedem Menschen unterschiedlich aus. Personen die ein emotional ausgeprägtes Leben führen, reagieren schneller auf eine Beobachtung als solche die eher nüchtern sind. Nach einiger Zeit werden die meisten Beobachteten sich zu ihrem Beobachter, also dir, umdrehen und zurückschauen. Man kann auf diesem Wege übrigens auch sensitiv veranlagte Menschen aus einer Gruppe herausfiltern, welche möglicherweise nicht einmal wissen dass sie empfänglich für äußere Beeinflussungen sind, was häufiger der Fall ist als man gemeinhin annehmen sollte…

Es ist ein bekanntes Phänomen dass Menschen sich bei intensiver Beobachtung dem Beobachtenden zuwenden. Sie spüren einfach dass sie beobachtet werden. Im Grunde ist es das gleiche Gefühl welches man hat, wenn jemand mit einem in einem Zimmer ist. Man weiß es nicht, spürt es jedoch (Folgt seinem Bauchgefühl – auch ein emotionales Empfinden).

Die indirekte → Besessenheit

Bei dem Begriff “Besessenheit” denken viele vielleicht an Filme wie “Der Exorzist” oder “Der Fall Emilie Rose“, allerdings haben diese Filme – wie oftmals – nicht viel mit der Realität zu tun. Ich unterscheide zwischen zwei Formen der Besessenheit: Zum einen die indirekte Besessenheit, welche recht häufig auftritt, und zum anderen die direkte Besessenheit, welche eher selten, jedoch nicht ungewöhnlich ist. Es mag neben diesen beiden Formen noch weitere geben, allerdings habe ich bislang keine Erfahrungen damit machen können.

Bei der indirekten Besessenheit, nimmt ein Geist – oder ein anderes Wesen – Einfluss auf dass Verhalten eines anderen Menschen. Die Irrenhäuser (ich weiß, ist kein politisch korrekter Begriff!) sind voll von Menschen die Stimmen hören und auf das hörten, was diese Stimmen ihnen eingegeben haben. Oft, aber nicht immer, geht dieses hören von Stimmen einher mit dem Missbrauch von Drogen, weshalb hier eine Unterscheidung zwischen den Folgen von Drogenkonsum und echten Stimmphänomenen nicht immer einfach ist. Drogensüchtige – oder Süchtige generell – sind leichter zu beeinflussen als Menschen die keine Süchte, also starke emotionale Abhängigkeiten, aufweisen.

Wenn man Stimmen hört, sollte man sich immer überlegen was der Sinn dessen ist, was einem gesagt wird. In “harmlosen” Fällen, werden die Betroffenen Menschen dazu gebracht unsinnige und verrückte Dinge zu tun. Nackt auf der Straße laufen, idiotische Zeichen und Parolen von sich zu geben und andere, abgedrehte Dinge. Für einen Außenstehenden mag dies im ersten Moment noch witzig erscheinen, wenn man dann jedoch sieht welche Auswirkungen Psychopharmaka auf den Menschen haben und wie diese teilweise behandelt werden, ist der Spaß doch recht schnell vorbei. Stimmen können Menschen, sofern diese übles im Schilde führen, durchaus in geschlossene Anstalten oder in die Abhängigkeit von starken, psychoaktiven Medikamenten bringen (wobei wiederum eine Sucht entsteht die ebenfalls eine eigene Gefahr darstellt).

Bei der Form der indirekten Besessenheit reicht dass Spektrum der Phänomene von den besagten Stimmen, bis zu kurzzeitigen Übernahmen – also der Kontrolle des Körpers eines Menschen – durch fremde Geister. Betrunkene, geistig bereits labile und Menschen die unter starkem Drogeneinfluss stehen, sind hierbei bevorzugte Ziele da diese leichter zu kontrollieren sind. In diesem Zustand können Geister einen anderen Menschen direkten Schaden zufügen, indem sie einen kurzzeitig übernommenen Körper dafür missbrauchen jemanden anzugreifen, oder gar umzubringen. Einige Taten von Mördern – nicht alle wohlgemerkt – entstehen durch einen derartigen Missbrauch. Die Rechtsprechung (hat übrigens nichts mit Gerechtigkeit zu tun!), zollt diesem Phänomen unbewusst Beachtung, indem sie Taten unter Drogeneinfluss gelegentlich etwas milder bestraft.

Kann die indirekte Besessenheit Angst machen, so macht die direkte Besessenheit wirklich Sorgen…

Direkte Besessenheit

Eine direkte Besessenheit ist nur dann möglich wenn man einem Geist gestattet hat den eigenen Körper zu übernehmen. In einigen Kulturen wird dies absichtlich herbeigeführt, allerdings hat man dort zum einen meist die Kontrolle durch eine Gruppe von Menschen die ebenfalls der entsprechenden Lehre folgt (Voodoo oder Macumba) und die – im Falle einer boshaften Besessenheit – dafür Sorge trägt dass dem Besessenen geholfen wird (dass der böse Geist ausgetrieben wird), und zum anderen wird dort mit gutartigen → Geistern gearbeitet, welche den Körper des Betroffenen nach verrichteter Arbeit freiwillig wieder verlassen. In unseren Kulturkreisen kommt es meist zu derartigen Phänomenen, wenn man unvorsichtig ist im Umgang mit Geistwesen. Schöne Worte, ein freundliches Verhalten gegenüber dem Suchenden und Zustimmung – ein Freund widerspricht auch einmal, wenn etwas nicht gut ist, jemand der nichts Gutes im Schilde führt, der stimmt zu! Die meisten Menschen die den Kontakt zu Geistern suchen, freuen sich drüber wenn ihnen ein derartiger Kontakt gelingt.

Hier ist die oft vertretene esoterische Haltung das Geister grundsätzlich Gut sind, ein Risiko: Nicht alle Geister sind gut!

Gerade wenn ein Geist dem Suchenden übermäßig zustimmt, diesen in nahezu allen Dingen bejaht, dann sollte man vorsichtig sein. Es ist sinnlos sich im Vorfeld Fangfragen auszudenken, denn unsere Gedanken liegen für die meisten Geistwesen ziemlich offen da. Die meisten können problemlos auf Fragen aus der Familienchronik korrekt antworten oder Dinge aus der Vergangenheit des Suchenden auflisten, so dass sich schnell der Eindruck ergibt dass man es da mit dem verstorbenen Großvater oder einem anderen, nahestehenden Freund zu tun hat. Impulsiv gestellte Fragen, die keine lange Überlegung hinter sich haben, sind die beste Möglichkeit einen Schwindler aus der “geistigen Welt” zu entlarven. In einer Situation fragte ich einen Geist ob ich es schaffen würde die Weltherrschaft an mich zu reißen. Die ziemlich blöde Antwort “Ja, du schaffst dass!“, obwohl ich keinerlei Intention verfolge mir diese Verantwortung aufzuhalsen.

Es ist hierbei übrigens gleich auf welche Art man den Kontakt sucht: Das oftmals verfluchte → Ouija-Brett, Gläserrücken, durch Meditation oder andere Techniken – dass grundlegende Prinzip ist stets dass Gleiche: Ein schnell gefundener Kontakt, welcher versucht den Fragenden in allen Punkten zu bestätigten, ist stets mit Vorsicht zu genießen!

Was geschieht nun eigentlich bei einer direkten Besessenheit? Im Grunde wird man in seinem eigenen Körper an Seite gedrängt und zum – teilweise – stillen Zuschauer verdammt. Man macht Dinge die man selbst nicht machen will und die einem Schaden. Sei es nun durch Handlungen gegenüber anderen Personen, oder durch Handlungen gegenüber sich selbst, worunter Verstümmlung, die Einnahme von Giften oder ekelhaften Dingen – kurz; das Zerstören der eigenen Integrität – zählen. Man kann es auch kurz ausdrücken: Am Ende einer direkten Besessenheit sitzt man entweder in einer Gummizelle, oder man ist selbst ein Geist…

Zusammenfassung und Ratschläge

Angriffe durch Geister können erheblichen Schaden zufügen. Sei es durch Krankheiten, dadurch dass sie die Menschen dazu bringen in geschlossenen Anstalten zu landen oder durch den Tod eines → Opfers – entweder dadurch dass sie die Opfer in den Selbstmord treiben, oder aber durch Formen der Besessenheit umbringen. Dass größte Problem der Betroffenen ist heute, dass diese sich nicht mit derartigen Problemen an die Schulmedizin wenden können, wollen sie nicht Gefahr laufen mit Drogen vollgepumpt zu werden. Hier hat sich der Markt der Geistheiler, der Schamanen und der Hellseher etabliert – vor welchem ich nur sehr, sehr wenig Achtung habe. Betroffenen wird dort von zweifelhaften Gestalten, welche meist nicht einmal an das Glauben was sie den Menschen erzählen, weiß gemacht dass diese ihnen für teures Geld helfen wollten. Im Endeffekt helfen derartige Personen den Betroffenen nicht wirklich, sondern bereichern sich am existierenden Leid.

Im Falle der hier geschilderten Phänomene kann man sich meist selber helfen. Bei der psychischen Manipulation sollte man die erfahrenen → Empfindungen in Frage stellen. Warum reagiere ich gerade jetzt so wie ich reagiere? Wenn dies nicht hilft, dann sollte man versuchen sich positive Gefühle ins Gedächtnis zu rufen: Der erste Kuss, die erste Liebe, oder etwas ähnlich positives. Auch Lachen ist etwas positives. Verfolgungsgefühlen kann man durch entschiedenes Entgegentreten beikommen: Licht an, Wut hoch und sich dem Gefühl, welches in Rücken lauert, entgegentreten und – wenn möglich – auch einmal laut sagen dass eine vermutete Entität die anwesend ist, sich schleichen soll. Schlaflosigkeit dient dazu einen Menschen mürbe und dadurch angreifbar zu machen – hier hilft es sich mit Meditation zu befassen: Konzentriere dich auf deine Atmung, auf sonst gar nichts. Versuche einfach alle Gedanken kommen und gehen zu lassen – dies senkt den Stressfaktor und macht den Kopf frei…

Bei Besessenheiten sieht die Sache anders aus. Hierbei kann dass Opfer leider nur sehr wenig selbst tun. Hier stehen Freunde, Verwandte und Bekannte in der Verantwortung dem Besessenen zu ermöglichen von seinem Geist frei zu werden. Gutes Zureden, das verhindern von Taten gegen sich selbst und andere sowie dass entgegenbringen guter und positiver Gefühle für den Betroffenen sind wichtig. Gewaltexorzismen alà katholische Kirche, schaden dem Opfer mehr als dass diese ihm helfen! Der Geist des Opfers muss durch positive Eindrücke von Außen gestärkt werden um den Geist des Täters entgegentreten zu können. Denn wer kommt schon gerne in eine Welt zurück, in welcher er nicht willkommen ist?

3 Antworten auf Können Geister eigentlich Menschen angreifen?

  • Kerstin sagt:

    hallo
    also ich sage das geister alles können sie können sachen in die hand nähmen und dich berüren aber du kannst sie nicht sehen nur du spürst etwas kaltes neben dir aber sie sind nur hir auf der erde weil sie etwas nicht fertig bebracht hat . sie sind dann dort gefangen dort wo sie jemand umgebracht hat oder sonstiges , und ja sie können dich umbringen achja noch was es gibt keine geister nur sellen.

  • Ingo Jäckels sagt:

    Seelen sind lediglich eine Art von Geistern – ich schätze eine Seele ist ein Geist der frei geworden ist und nicht mehr am irdischen festhält, wie man immer so schön sagt… ;)

  • De-sign sagt:

    Wir haben es schon ein paar Mal erlebt, dass Geister stossen können, die Türfalle herunter drücken und weitere Unfälle lancieren können. Vielleicht verhindern die Engel, dass die Geister nicht einfach wild um sich wüten können? Diese Seelen haben nach meinen Erfahrungen nicht Dinge nicht fertig gebracht, sondern interessieren sich nicht für das Licht, haben ein schlechtes Gewissen, sind energetisch mit einem Haus oder einem anderen Gegenstand verbunden, wollen noch jemanden beschützen, müssen sich selbst noch vergeben oder wollen einfach quasi so weitermachen wie bisher… Deshalb ist die Arbeit mit verstorbenen Seelen so wichtig, wenn auch nicht einträglich…

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