Unter dem Begriff → Psychogon versteht man eine künstlich geschaffene, nach derzeit gültiger Definition, nicht-materielle Wesenheit.
Dass im Bereich grenzwissenschaftlicher Untersuchungen bekannteste Psychogon wurde 1972 von einer als „Owen Gruppe“ bezeichneten, kanadischen Forschergruppe der Toronto Society for Psychical Research geschaffen. Das Experiment wurde unter dem Namen “→ Philip-Experiment” relativ berühmt.
Der Geist Philip wurde künstlich durch die Gruppe (von mehreren Personen konzentrierte und dadurch gesteigerte → emotionale Energie – vergl. Sheldrakes Morphogenetische Felder) geschaffen und entwickelte im Laufe der Zeit eine echte Persönlichkeit. Philip wurde im Rahmen der Versuche über mehrere Monate hinweg durch mehrere Seancen herbeigerufen – beschworen wäre treffender. Die hierbei verwendeten Techniken lassen sich allesamt aus der Literatur über den Okkultismus und Spiritismus des 19. Jahrhunderts entnehmen.
Es gab noch einen zweiten Versuch ähnlicher Art, welcher 1974 als Lilith-Experiment durchgeführt wurde, und der zu erstaunlich ähnlichen Ergebnissen gelangte…
Diese beiden Versuche belegen wunderbar dass Menschen in der Lage sind bewusst und absichtlich künstliche Geistwesen zu erzeugen und – bedingt – auch zu kontrollieren. Durch diese Versuche lässt sich die Wirkungsweise mancher Flüche, einiger beschworener Wesen sowie dass gelegentliche Auftreten von anderen, paranormalen Erscheinungen, erklären.
Gleichzeitig ist dies auch ein Indiz dafür dass → Geistererscheinungen durch emotionale Energie (wie die von vielen als stärkste empfundene Emotion Angst) hervorgerufen und/oder gefördert werden können…
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