Die meisten Klienten haben bestimmte Fragen, wobei die meisten Fragen sich wiederum um die Liebe drehen. Natürlich verstehe ich, dass es als großes Problem wahrgenommen wird, wenn man verliebt ist und nicht mehr weiter weiß. Aber oftmals stecken ganz andere Probleme hinter dem wahrgenommenen Problem. Und hier kommt die Blind-Legung ins Spiel…
Wir alle haben im Leben verschiedene Aufgaben die wir bewältigen müssen. Dies sind die so genannten Lebensaufgaben. Ein wenig verhält es sich dabei wie mit einem Uhrwerk: Ein Zahnrad bewegt sich, greift in dass Nächste und löst somit dort und an weiteren Punkten Bewegungen aus. Für mich als Kartenleger bedeutet dies dass die Bewältigung eines vermeintlich ganz anderen Problems auch die Lösung der eigentlichen Frage darstellen kann…
Ich sage meinen Kunden grundsätzlich dass, was ich in den Karten sehe – oder auf anderem Wege wahrnehme. Dies gefällt mir – insbesondere dann wenn ich ein auf den ersten Blick schlechtes Bild lege – natürlich auch nicht, aber ich neige dazu dennoch die positiven Aspekte, auch schlechter Bilder, zu schätzen. Ich arbeite als Lebensberater und ich wäre ein schlechter Berater, würde ich die Sehnsüchte in jenen Menschen schüren, welche meinen Rat suchen, sie aber nicht auf Risiken und eventuelle Probleme hinweisen.
Karte 1 stellt die Grundkarte für die Woche dar – sie deutet auf die grundlegende Tendenz der befragten Woche hin. Was sind die großen Themen dieser Woche, wohin geht die Richtung?
Die Folgekarten – Karten 2 bis 6 – werden als eine Geschichte gelesen. Diese Geschichte beginnt wie eine Reise, nur dass man hier nicht von einem Ort, sondern von einer Grundlage, einem bestimmten Ereignis. Die zweite Karte zeigt an was aus der ersten Folgekarte entsteht, die dritte ist dass Ergebnis der zweiten Folgekarte, bei der vierten, fünften und sechsten verhält es sich genauso.
Grundsätzlich bin ich, wenn es um Legesysteme geht, der Meinung dass jeder Kartenleger sein eigenes System mit dem jeweils verwendeten Blatt entwickeln sollte – nicht weil ich die allgemeinen Legesysteme nicht schätze. Ganz im Gegenteil, ich halte diese sogar für äußerst wertvoll, bin jedoch der Meinung dass während des Kartenlegens verschiedene, äußerst persönliche Faktoren zusammentreffen die ein grundsätzlich individuelles System erfordern können.
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