In Bereichen der Grenzwissenschaften sowie denen der → magie ist ein → Fokus ein Punkt auf welchem die Konzentration der Versuchsperson, bzw. des Magiers, oder der Hexe, gebündelt wird um einen bestimmten Effekt hervorzurufen, oder eine strukturelle Veränderung zu bewirken.
Während es in den Grenzwissenschaften um solche Veränderungen geht, welche mess- und verifizierbare Daten hervorbringen sollen, reicht es im Bereich der Magie oftmals aus einen Gegenstand, wie beispielsweise Amulette, oder einen Talisman, mit → emotionaler Energie aufzuladen, damit diese auf den Träger durch eine, den meisten Menschen unbewusst gegebene, → Postkognitive → Wahrnehmung eine Wirkung ausübt.
Um dass → Fokussieren zu erlernen, ist es anfänglich hilfreich wenn man einen tatsächlichen Punkt hat, auf welchen man seine Konzentration richten kann. Im Laufe der Zeit und mit ausreichendem Training (Meditation, Biofeedback, Neurofeedback und weitere Methoden) ist es möglich einen Fokus auch frei im Raum zu gestalten.
Als schönes Beispiel einer gelungenen Fokussierung durch mehrere beteiligte Personen dürfte dass → Philip-Experiment betrachtet werden. Hier wurde ein Geist künstlich durch die Fokussierung der Gedankenkräfte mehrerer Personen erschaffen, ähnlich dem Golem oder dienstbaren Geist der alten Magier.
Richtiges Fokussieren bietet auch einen Erklärungsansatz für kinetische Phänomene wie beispielsweise → Pyrokinese oder → Telekinese…
Der aus der → Parapsychologie stammende Begriff → Pyrokinese umschreibt die Fähigkeit mittels gedanklicher Konzentration Feuer, oder Hitze zu entwickeln.
Theoretisches Modell
Ausgehend von der Idee dass → Gedanken messbare Dinge sind (EEG), liegt es nahe dass eine Konzentration von Gedanken auch eine Wechselwirkung mit ihrer Umgebung, bzw. einem → Fokus eingehen dürften.
Man weiß heute dass äußerliche Einflüsse, durch elektrische Wechselfelder oder bestimmte Tonfrequenzen beispielsweise, einen Einfluss auf die Hinrstrommuster nehmen können. Umgekehrt ist es vorstellbar, wenn vermutlich auch wesentlich schwerer nachzuweisen, dass die Hirnströme einen Einfluss auf ihre Umwelt nehmen können, da es sich hierbei lediglich um Ströme zwischen 5 bis 100 μV handelt.
Da wir heute zwar ansatzweise dass Prinzip der Elektrizität, nicht jedoch ihre wirkliche Natur, verstanden haben (es verhält sich mit der Elektrizität wie mit dem Magnetismus und der Gravitation – wir wissen dass sie existiert und wie sie sich, in etwa, auf uns auswirkt, aber sie wirklich erklären können wir nicht!), wäre es überaus kurzsichtig diese theoretische Wechselwirkungen absolut auszuschließen.
Wärme entstehen durch die Reibung von Atomen und Molekülen aneinander. Oder anders ausgedrückt, durch massive Bewegung entsteht Wärme – kennen wir alle, wenn wir im Winter die Hände aneinanderreiben. In Kernkraftwerken wird Wärme beispielsweise dadurch erzeugt, dass Neutronen einzelne Atome treffen, und diesen die Energie geben sich zu teilen – durch die entstehende Bewegung in dieser kleinsten Masse, wird Wärme produziert.
Zurück zur durch Gedanken erzeugten Wärme: Die Theorie besagt dass eine auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtete Konzentration von Gedanken einen direkten Einfluss auf dieses Ziel, oder eben Fokus, ausübt. Ich denke dass diese Konzentration eine direkte Wirkung auf die molekulare Struktur eines Gegenstandes hat und diese, ähnlich wie ein Neutron in einem Brennstab, eine mehr oder weniger starke Bewegung auslöst, was wiederum zu Temperaturphänomenen führt.
Ist die Konzentration dieser Gedankenströme, theoretisch, stark genug, sollte es möglich sein Pyrokinetische Phänomene damit zu erklären…
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