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Spuk

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Geisterfotografie-William Hope-150x150 in Der Begriff → Geister ist ein Oberbegriff welcher einerseits die Seelen Verstorbener (Totengeister), astrale Erscheinungen (Astrale Wanderer, Koma-Patienten, etc.), durch paranormale Fähigkeiten ausgelöste Spukerscheinungen, als auch nichtmenschliche Erscheinungen wie Vampire, Engel, Teufel oder auch Dämonen bezeichnet. Wesen eben die im Normalfall von unserer normalen Wahrnehmung ausgeschlossen werden. Geistererscheinungen werden meist mit den negativen Seiten der transkommunikativen Phänomene in Verbindung gebracht – beispielsweise dem auftreten von Poltergeistern, einer gruseligen Atmosphäre oder dem Phänomen der Energievampire.

Die klassische Geistererscheinung tritt meist als dramatische Erscheinung auf. Beispielsweise künden verschiedene Geister den Tod von Familienangehörigen an, oder warnen vor bevorstehenden Katastrophen.

Ebenfalls zur klassischen Geistererscheinung zählt der Totengeist. Hierbei handelt es sich um die Seele eines Menschen welche nach dem Tod den neuen Zustand nicht akzeptieren kann. Ursachen hierfür können eine tief empfundene Unzufriedenheit, Rachsucht, unerledigte Dinge oder auch die Sehnsucht nach Nähe zu den überlebenden Angehörigen sein

Ein weiteres, als Geistwesen bezeichnetes Phänomen bildet dass Schreckgespenst. In aller Welt gibt es Erzählungen und Geschichten von Wesen, welche hinter oder unter Betten und in Schränken lauern. Die bekannteste Gestalt aus dieser Gattung dürfte der Boogeyman sein. Ich vermute dass es sich beim Boogeyman um eine Überschneidung zwischen Astralwesen und Geistwesen (eine Art → Energievampir) handelt und halte diese Gestalt für nicht so harmlos, wie die meisten vermuten.

Ein weiteres Phänomen im Reich der Geister sind jene Spukgestalten, welche auch Jahrhunderte nach ihrem Tod noch Schauplätze aus ihrem Leben aufsuchen. England und Schottland sind voll von Berichten über solche Phänomene. Im allgemeinen sind derartige Gestalten an Plätze gebunden und kümmern sich recht wenig um die Lebenden…

Im Bereich der grenzwissenschaftlichen Erforschung der → Geistererscheinungen wird gerne auf → EMF Meter und verschiedene Fotofallen zurückgegriffen um Beweise für die Existenz, bzw. Nichtexistenz von → Geistern zu erhalten. Bislang wurden 90% der gemachten Geisterfotografien als Fälschungen entlarvt, oder sie konnten auf natürliche Ursachen zurückgeführt werden. Die restlichen zehn Prozent gelten als nicht erklärbar…

Durch den Einfluss des Christentums auf unsere Kultur wird Weihwasser im allgemeinen als wirksamstes Mittel gegen den Einfluss von → Geistern genannt. In der Praxis sieht es jedoch so aus dass Wasser – ob geweiht oder nicht – keine nennenswerte Wirkung gegen Spukphänomene zeigt. In Einzelfällen mag ein Geist den Einfluss von Weihwasser oder christlichen Exorzismen in sein Spiel aufnehmen, jedoch ist die Wirkung mehr als fraglich, zumal sich oft nach derartigen Prozeduren die Erscheinung in alter, unangenehmer Frische erneut zeigt. Eigentlich passt dieser Artikel auch in die Rubriken Grenzwissenschaften, bzw. Jenseitskontakte, da es sich hier um eine Thematik handelt, welche Themenübergreifend ist. Ich platziere sie aber dennoch in den Bereich → magie, da Schutz traditionell eher eine magische Arbeit darstellt…

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Im allgemeinen bringt man den Begriff → Geister, oder auch Geist, mit Spukgestalten in Verbindung. Die wenigsten berücksichtigen hierbei dass das Wort Geist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen von Geistwesen ist.

Auf Grund eigener Erfahrungen unterscheide ich Erscheinungen welche unter den Begriff Geister fallen, in folgende Klassen, je nach Häufigkeit der Erscheinungsform. Leider kann man nicht immer davon ausgehen dass es sich bei einer Erscheinung der ersten Klassen tatsächlich nur um einen zeitweise auftretenden → Spuk handelt, sondern es liegt durchaus im Bereich des Möglichen – wenn auch selten – dass diese nur der Auftakt für Phänomene der höheren Klassen darstellen:

    1. Klasse: Klopfgeräusche, leichte Poltergeist-Phänomene, viele Flüche, meist ortsgebunden

Tritt oftmals nach dem Ableben einer nahe stehenden Person in Erscheinung. Weitere Phänomene, welche ich in diese Klasse einräume sind, klappernde Türen und andere Geräusch- und Geruchsempfindungen.

Zumeist handelt es sich dabei weniger um eine Seele, sondern oftmals lediglich um eine Art Rest-Energie (→ emotionale Energie) des Verstorbenen. Gelegentlich zeichnet sich tatsächlich eine Seele für dass Auftreten dieser Phänomene verantwortlich, jedoch endet diese Form des Spuks meist recht schnell und verläuft in aller Regel harmlos.

    1. Klasse: → Energievampir, Geisterstimmen, Kobold, meist personengebunden

Oft handelt es sich um eine astrale Rest-Energie der ersten Klasse, welche in der Lage ist ein gewisses Eigenleben zu entwickeln. Diese Art von → Geistererscheinungen bedienen sich der emotionalen Energie der Lebenden, oftmals entsteht eine Art gegenseitiger Abhängigkeit.

Der Lebende glaubt den Verstorbenen Verwandten in der Nähe zu haben und versorgt durch seine emotionale Energie den astralen Rest des eigentlichen Menschen. Der Mensch, der Zeuge dieses Phänomens wird, bindet durch sein emotionales Erleben den Astral an sich.

Diese Form der Geistererscheinung ist harmlos, solange er nicht in einer Form autark wird, in welcher er zu erfahren beginnt dass die Emotionen des Lebenden sein eigenes, geistiges Leben, verlängern. Geschieht dies, so kann ein an und für sich positiver Astral sich zu einem negativen wandeln (Energievampir).

Dieser wird in dem Lebenden negative Emotionen – wie zum Beispiel Angst oder Paranoia – hervorrufen, was durch psychosomatische Wechselwirkungen zu Krankheiten und im sozialen Umfeld zu Verlusten führen kann, womit diese Form der Erscheinung nicht mehr ganz so harmlos ist wie die erste Klasse.

    1. Klasse: Boogeyman, beschworene Geister, Flaschengeist, Energievampir, Flüche, meist ortsgebunden

Die dritte Klasse umschließt künstlich erzeugte Geister – wie beispielsweise der im → Philip-Experiment 1972 geschaffene Geist. Im früheren Sprachgebrauch wurde diese Form der Geistererscheinung als „Homunculus“, im arabischen Raum als „Flaschengeist“ oder „Djin“ oder „dienstbarer Geist“ bezeichnet. Heute wird hierbei von → Psychogonen gesprochen. Wir stark ein solches → Psychogon ist, hängt davon ab wie stark der Wille und die Emotionen seines Schöpfers waren.

Die Mythologie berichtet von dienstbaren → Geistern, welche die Schätze oder Verstecke ihrer Herren über Jahrhunderte zu schützen wussten – in wie weit dies zutrifft und ob es hierbei zu Überschneidungen mit der zweiten Klasse gibt, kann ich nicht sagen. Allerdings liegt es im Bereich des Möglichen dass derartige Geschöpfe ihre Energie auch von Fremden erhalten, dabei allerdings Ortsgebunden sind (Spukorte, oder Orte die stark negativ auf die Emotionen ihrer Besucher wirken).

Eine zweite Spielart dieser künstlichen Geister stellen Gestalten wie der Boogeyman oder dass Schreckgespenst dar. Diese wurden, durch eine kollektive Angst, mit → emotionaler Energie gespeist und sind daher weniger Orts- als vielmehr Zeit und Situationsgebunden (Nacht und Dunkelheit als auslösendes Element).

    1. Klasse: Zupfgeist, Quälgeist, Poltergeist, Alp, Sukkubus, Incubus, Geisterstimmen, meist personengebunden

Poltergeister sind die berühmtesten Erscheinungen – hierbei kann es sich zum einen um den Ausdruck einer Inneren Unruhe seitens des Betroffenen oder eines nahe stehenden Menschen (der Fall Rosenheim), oder aber um einen Geist der Klasse drei handeln, welcher allerdings statt an Ort und Zeit eher an eine Person gebunden ist. Die Phänomene derartiger Phantome reichen von Stimmen bis zu telekinetischen Erscheinungen.

Hierbei besteht durchaus eine reale Gefährdung für Anwesende – der Auslöser selbst mag zwar im Mittelpunkt des Geschehens stehen, jedoch sind die Leidtragenden meist die Zeugen, da die Integrität des Psychogons von der Existenz des Auslösers abhängig ist.

    1. Klasse: Echter Spuk, Geister Verstorbener, selten Orts oder Personengebunden

Zwar selten, aber nicht selten genug um ungewöhnlich zu sein. Hierbei handelt es sich um einen Kontakt zwischen „Lebenden“ und „verstorbenen“ Menschen. Dieser ist meist von der gegenseitigen Zustimmung der Beteiligten – also des Lebenden und des Entkörperten – abhängig.

In aller Regel verlaufen derartige Spukfälle harmlos, da es wie gesagt von Nöten ist dass beide Seiten dem Kontakt positiv gegenüberstehen. Gelegentlich erschleicht sich ein negativ eingestellter Geist jedoch auch dass Vertrauen des Lebenden um diesen in ungute Situationen zu bringen und teilweise auch zu gefährden. Dies ist meist dann der Fall wenn der Tote dem Lebenden etwas neidet, oder er einen – für ihn – guten Grund für sein negatives Verhalten hat (Rache). Auch sind viele Kontakte zu gelangweilten Seelen keine Seltenheit. Diese vermitteln dem Betroffenen dann den Eindruck dass sie höhere Wesen seien und geben – Beispiel → Channeling – zumeist sinnlose oder lachhafte Durchsagen auf, welche sie als höheres Wissen bezeichnen und die von den entsprechenden Medien auf Grund von Unwissenheit als solche auch weiter gegeben werden.

Ein Verstorbener, also eine Seele, ist in aller Regel weder Orts- noch Personengebunden, sondern kann sich frei Bewegen, was dass gezielte erforschen und hinterfragen eines solchen Spukphänomens stark erschwert.

Ein weiteres Problem beim Kontakt zu echten Geistern – als den → Seelen Verstorbener – kann entstehen wenn diese sich über ihren tatsächlichen Zustand nicht bewusst sind. In einem solchen Fall kann ein Geist einen echten Spuk auslösen, da er sich nicht bewusst ist dass er nicht mehr zu den physisch Lebenden zählt und eigentlich nicht mehr auf die Dinge die im Leben von scheinbaren Wert sind, angewiesen ist. Bei Spuk in Häusern kann es sich um den Versuch handeln dass als “eigen” angesehene Haus gegen Eindringlinge zu verteidigen. In diesem Fall sollte man sich darum bemühen dem Geist seine Situation verständlich zu machen…

    1. Klasse: Lichtführer, geistige Begleiter, Schutzgeister, Foppgeister

Uns gut gesonnene Verstorbene werden häufig und irrtümlich für Schutzengel gehalten. Diese versuchen dem Lebenden hilfreich zur Seite zu stehen. Man begegnet diesen Seelen meist im Zustand der Nahtoderfahrung oder ähnlicher, traumatischer Ereignisse. Die Negative Variante sind Verrückte (Mörder und andere boshafte Charaktere), welche den Menschen weismachen wollen sie seien Dämonen.

Diese Form der Geistererscheinungen treten häufig nach entsprechenden Ritualen und Beschwörungen auf – hier gilt: Gleiches zieht Gleiches an!

    1. Klasse: echte Dämonen und → Engel

Ich vermute dass echte Engel und Dämonen durchaus existieren, jedoch Teil der Realität sind, welche sich unseren → Wahrnehmungen entzieht. Diese Wesen waren keine Menschen, sondern stellen eine Evolution für sich selbst dar. Der Kontakt zu Menschen ist eher selten und erfordert von beiden Seiten einiges an Mühe, welche sich jedoch – im Falle der Engel – durchaus lohnt.

Unter dem Begriff → Psychogon versteht man eine künstlich geschaffene, nach derzeit gültiger Definition, nicht-materielle Wesenheit.

Dass im Bereich grenzwissenschaftlicher Untersuchungen bekannteste Psychogon wurde 1972 von einer als „Owen Gruppe“ bezeichneten, kanadischen Forschergruppe der Toronto Society for Psychical Research geschaffen. Das Experiment wurde unter dem Namen “→ Philip-Experiment” relativ berühmt.

Der Geist Philip wurde künstlich durch die Gruppe (von mehreren Personen konzentrierte und dadurch gesteigerte → emotionale Energie – vergl. Sheldrakes Morphogenetische Felder)  geschaffen und entwickelte im Laufe der Zeit eine echte Persönlichkeit. Philip wurde im Rahmen der Versuche über mehrere Monate hinweg durch mehrere Seancen herbeigerufen – beschworen wäre treffender. Die hierbei verwendeten Techniken lassen sich allesamt aus der Literatur über den Okkultismus und Spiritismus des 19. Jahrhunderts entnehmen.

Es gab noch einen zweiten Versuch ähnlicher Art, welcher 1974 als Lilith-Experiment durchgeführt wurde, und der zu erstaunlich ähnlichen Ergebnissen gelangte…

Diese beiden Versuche belegen wunderbar dass Menschen in der Lage sind bewusst und absichtlich künstliche Geistwesen zu erzeugen und – bedingt – auch zu kontrollieren. Durch diese Versuche lässt sich die Wirkungsweise mancher Flüche, einiger beschworener Wesen sowie dass gelegentliche Auftreten von anderen, paranormalen Erscheinungen, erklären.

Gleichzeitig ist dies auch ein Indiz dafür dass → Geistererscheinungen durch emotionale Energie (wie die von vielen als stärkste empfundene Emotion Angst) hervorgerufen und/oder gefördert werden können…

Die Berichte von Monstern im Schrank, schwarzen Männern, dem Sandmann, Butzemann und Dutzend anderer Bezeichnungen für ein und dass selbe Phänomen, finden sich – seit allen Zeiten – rund um die Welt. Die Psychologie erklärt das Phänomen mit dem Archetyp des Schattens – einer unbewusste Grundassoziation, wobei ein kollektives, unbewusstes Wissen als Erklärung herangezogen wird. Dieses kollektive Unterbewusste muss jedoch in den individuellen Psychen verankert werden, was über die Verbreitung und Erfahrung von Märchen und Geschichten geschieht. Leider weist die psychologische Erklärung in einigen Punkten Lücken auf, welche Fragen offen lassen. So war es zu Zeiten eines Carl Gustav Jungs, oder Sigmund Freuds, durchaus üblich Geschichten über erschreckende, oder monströse Wesenheiten als Erziehungshilfe zu verbreiten, jedoch wird heute von dieser Praxis zumeist – im → Sinne der psychischen Unversehrtheit des Kindes – Abstand genommen, was jedoch nichts an dem beständigen und teils auch wiederholten Auftreten des Phänomens – oder sollte ich schreiben, Phantoms? – in seinen verschiedenen Erscheinungsformen ändert. Weiterlesen

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